EPR

Extended Producer Responsibility

Was ist EPR – und warum ist es wichtig?

Erweiterte Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility – EPR): Ein Schlüssel für eine verantwortungsvolle Lieferkette

EPR steht für „Extended Producer Responsibility“ (Erweiterte Herstellerverantwortung) und bedeutet, dass Unternehmen, die Produkte herstellen oder importieren, für die Entsorgung und das Recycling der anfallenden Abfälle – typischerweise Verpackungen, Elektronik und Textilien – verantwortlich sind, sobald die Produkte entsorgt werden. Es geht im Kern darum sicherzustellen, dass die Umweltfolgen über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts hinweg verantwortungsvoll gehandhabt werden.

Ziel von EPR ist es, eine stärker zirkuläre Wirtschaft zu fördern, in der Ressourcen wiederverwendet werden, anstatt verloren zu gehen. Dies geschieht, indem Verantwortung und Kosten für die Abfallbewirtschaftung auf die Produzenten verlagert werden – wodurch gleichzeitig ein Anreiz entsteht, Produkte und Verpackungen so zu gestalten, dass sie einfacher recycelt werden können.

Was macht INDURA?

Bei INDURA haben wir in letzter Zeit intensiv daran gearbeitet, uns und unsere Systeme auf die neuen EPR-Vorgaben vorzubereiten. Dies umfasst sowohl die Erfassung und Strukturierung der erforderlichen Daten zu Verpackungsverbrauch, Produkttypen und -mengen als auch die Anpassung interner Prozesse, damit wir korrekt und effizient berichten können.

Wir stehen im engen Dialog mit relevanten Akteuren, um sicherzustellen, dass wir vollständig auf dem neuesten Stand sind. Das bedeutet, dass wir nicht nur die gesetzlichen Anforderungen erfüllen, sondern auch daran arbeiten, unseren Kunden transparente Lösungen anzubieten, die die gesetzlich vorgeschriebene Berichterstattung einfacher und übersichtlicher machen.

Was sind unsere Erwartungen?

Obwohl die aktuellen Regelungen bereits erhebliche Anforderungen stellen, erwarten wir, dass das EPR-System in Zukunft noch umfassender wird. Weitere Produktkategorien und detailliertere Anforderungen an Berichterstattung und Dokumentation sind wahrscheinlich – ebenso wie möglicherweise höhere finanzielle Konsequenzen bei Nichteinhaltung.

Deshalb konzentrieren wir uns nicht nur auf die Einhaltung der heutigen Vorschriften, sondern auch auf die zukunftssichere Gestaltung unserer Lösungen. Unser Ansatz ist proaktiv: Wir sehen EPR als Chance, gemeinsam mit unseren Kunden die grüne Transformation voranzutreiben und intelligentere sowie nachhaltigere Verpackungs- und Produktstrategien zu entwickeln.

Dies geschieht auch im Hinblick auf die kommende EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR), die noch strengere Anforderungen an Design, Recyclingfähigkeit und Verpackungsreduktion entlang der gesamten Wertschöpfungskette stellen wird.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen von EPR variieren von Land zu Land – und in vielen Fällen wurden die endgültigen Gebühren noch nicht veröffentlicht. So etwa in Dänemark, wo Unternehmen noch auf detaillierte Informationen darüber warten, wie viel pro Verpackungstyp und -material zu zahlen ist.

EPR-Gebühren und Anforderungen in Entwicklung

Bei INDURA sind wir uns bewusst, dass EPR sowohl praktische als auch finanzielle Anforderungen an Unternehmen stellt – und dass sich diese im Laufe der Zeit und zwischen verschiedenen Märkten verändern können. Daher arbeiten wir aktiv daran:

  • Die Vorschriften in den Ländern zu verstehen und zu verfolgen, in denen unsere Kunden tätig sind.
  • Datenbasis und Systemunterstützung aufzubauen, um Kosten schnell berechnen und dokumentieren zu können.
  • Lösungen zu entwickeln, die Transparenz schaffen und es unseren Kunden erleichtern, Berichterstattung und Überblick zu managen.

Wir bleiben kontinuierlich über die Veröffentlichungen der Behörden informiert und passen unsere Beratung und Services laufend an, sobald neue Details bekanntgegeben werden – sowohl in Dänemark als auch international.